15
Mai

real – surreal – irreal?

„real – surreal – irreal?“ Diese Frage stellt die am Samstag in der Villa Berberich eröffnete Ausstellung bereits als Titel in den Raum. Und tatsächlich scheinen sich die Grenzen zwischen real und surreal zu verschieben bzw. aufzuweichen und das was gestern noch irreal erschien ist heute schon Realität.

Ich bin sehr stolz, dass ich gemeinsam mit 46 renommierten europäischen Künstlern des phantastischen Realismus, des modernen Surrealismus und der anspruchsvollen realistischen Malerei aus 12 Ländern,  ausstellen darf:

Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Holland, Italien, Kroatien, Österreich, Rumänien, der Schweiz, der Türkei und Russland.

 

Ich nehme mit dem ganz neuen, oben  abgebildet Werk „Exodus“ teil.

Mein Werk darf ich in der Villa Berberich gleich neben dem von Angerer dem Älteren ausstellen, den ich hier neben vielen anderen Künstlern kennenlernen durfte.

Mein Werk „Exodus“ setzt sich mit einer düsteren Vision auseinander, dass unsere Erde vielleicht schon bald nicht mehr bewohnbar sein könnte und wir dann vielleicht unseren Fortbestand wie bei der Arche Noah sichern müssen.

Detaillausschnitt:„Exodus“, Öl/Leinwand, 120x160cm, 2017

Wir müssen schon bald fremde Himmelskörper besiedeln, meint der Astrophysiker Stephen Hawking. Schon in 100 Jahren könne die Menschheit nicht mehr auf der Erde leben.

Er ist der bekannteste Forscher der Welt – und er macht sich große Sorgen um unseren Planeten. Klimawandel, Asteroideneinschläge, Epidemien und Bevölkerungswachstum könnten die Erde demnach unbewohnbar machen, warnt Stephen Hawking.

Noch mag das surreal erscheinen. Die Möglichkeiten, andere Lebensräume zu erreichen irreal und doch können diese und andere Bedrohungen schon bald real sein.

Bei den Entwicklungen neuer Technologien kommt die Menschheit zunehmend an seine Grenzen und nimmt bei neuen technologischen Entwicklungen zunehmend Anleihen in der Natur, die sich über extrem lange Zeiträume evolutionär immer weiter entwickelt hat.

Quellen:

Hawking gibt Menschheit noch 100 Jahre auf der Erde

Die Libelle wird zur Drohne

 

Informationen zur Ausstellung

 

Öffnungszeiten

14.05. – 11.06.2017

Mi, Do, Sa, So & Feiertage: 14 – 17 Uhr

 

Vernissage Sa 13.05.2017, 18 Uhr

Kuratorenführung I Sa 20.05.2017 15 Uhr

Kuratorenführung II Sa 10.06.2017 15 Uhr

Finissage So 11.06.2017 um 15 Uhr

 

Villa Berberich

Kulturhaus der Stadt Bad Säckingen

Parkstr. 1

D-79713 Bad Säckingen

 

 

Glaube nicht, was Du siehst!

 

Im Wandel der Zeiten war und ist das „Phantastische“ in der Kunst schon über Jahrhunderte

eine unabhängige Strömung, eine unbändige Kraft und diese ist bis heute gegenwärtig.

Künstler befreien ihre Visionen aus dem Unterbewusstsein, formen sie und schaffen neue Realitäten.

Es entstehen überraschende, rätselhafte Formen und Zusammenhänge, Traumlandschaften,

Paradoxien, neue Wirklichkeiten, es vereinen sich nicht zusammengehörige Dinge.

Das Surreale schwebt über dem Realen. Das Irreale existiert also höchstwahrscheinlich nicht?

Sinnestäuschungen, Illusionen, Imagination und Wirklichkeit, die Grenzen sind fließend!

Das alles lässt uns staunen …

So verschieden die Ansätze der einzelnen Kunstschaffenden auch sein mögen,

eines verbindet sie alle, der Anspruch des Arbeitens auf handwerklich sehr hohem Niveau.

Und uns Wahrnehmende nehmen sie mit auf eine Reise in ihre „Phantastischen Welten“!

 

Teilnehmende Künstler:

 

Bruno Altmayer, Angerer der Ältere, Jake Baddeley, Gerd Bannuscher, Michel Bartholemy, Kathrina Sofie, Michael Becker, Stefan Bleyl, Jehan Calvus, Tufan Dagistanli, Dominique Desorges, Gerard Di-Maccio, Ruth Eggers, Gabriele Esau, Volker Hartmann, Christine Hirschberg, Lilli Hill, Hanno Karlhuber, Fitnat Katircioglu, Frank Kortan, Michael Krähmer, Michael Maschka, Hans Meyerholz, Ute Meyer-Kolditz, Sigrid Nepelius, Martin-Georg Oscity, Leo Plaw, Jürgen Pleikies, Pat Portenier, Otto Rapp, Elena Romanzin, Jolanda Richter, Brita Seifert, Severine Pineaux, Jens Rusch, Paul Struck, Sunshign (Gökhan Kara), Paul Turell, Markus Vesper, Stefan Wepfer, Siegfried Zademack,

Künstlergruppe “circle seven”
Leon Ariev , camarillo (Jörg Krumland), Nikolas Felly, Hubertus Maas, Nikolina Petolas, Rene Schute

Eine Ausstellung des Kunst- und Kulturvereins callas-bremen e. V. in Kooperation mit dem Tourismus- und Kulturbüro der Stadt Bad Säckingen in der Villa Berberich.

Kurator: Jörg Krumland

 

Einladung

Ausstellung

Presse

Fotos

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