„Malerische Landschaften“

Stadtmuseum Wehr

15. Februar bis 1. April 2013

Stadtmuseum Wehr, Hauptstr. 16

Öffnungszeiten
Di 9-12 und 14-16 Uhr, Do 9-12 und 15-18 Uhr Sa, So und Feiertage 14-17 Uhr

Als Neubürgerin stellt sich Elena bei Ihren Wehrer Mitbürgern passenderweise mit Wehrer Motiven und Landschaften vor. Es ist ihre erste Einzelausstellung, aber es sind bei weit über 20 Jahren Malpraxis bei weitem nicht ihre Erstlingswerke.

Vernissage

Freitag, den 15. Februar 2013 18.30 Uhr
im Stadtmuseum

Begrüßung

Bürgermeister Michael Thater

Einführung

Dr. Reinhard Valenta

Musikalischer Beitrag

Vadim Fedorov, Akkordeon*) und sein Sohn
Sergej Fedorov, Gitarre

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und heißen Sie herzlich willkommen.

Förderkreis Stadtmuseum Wehr e.V. unterstützt von der Stadt Wehr

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*) Vadim Fedorov ist Absolvent des staatlichen Rimskij-Korsakov- Konservatoriums in St. Petersburg und studierte an der Musikhochschule Hannover. Er ist Preisträger bei internationalen Akkordeonwettbewerben in Klingental (2. Preis) und St. Eteinne (1. Preis).
Im Akkordeonverein Wehr e.V. unterrichtet er die fortgeschritte- nen Akkordeonschüler und leitet das Jugendorchester.

Die Künstlerin wird anwesend sein, sich selbst vorstellen und sich gern mit Ihnen unterhalten.

Elena Romanzin nennt die Ausstellung den „Wehrer Zyklus“, da sie Wehr und Umgebung zum Thema gewählt hat. Sie werden überrascht sein, wenn Sie erleben, wie sie als Neubürgerin ihre neue Heimat empfindet und künstlerisch darstellt.

Spannend sind ihre vielseitige Maltechnik und die teilweise ungewöhnliche Motivauswahl, die uns Wehr und seine Umgebung aus ganz anderen Blickwinkeln zeigt.

 

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Stimmen zur Ausstellung

Dr. Reinhard Valenta, Laudator und Kulturamtsleiter der Stadt Wehr: „… Die mich am meisten bewegende Frage, die ich mir beim Anblick des „Wehrer Zyklus“ gestellt habe, ist ganz einfach. Wie ist es überhaupt möglich, dass Elena Romanzin, sehen wir von ihrer meisterlichen Beherrschung der Maltechniken ab, Wehr und das Wehratal in dermaßen kurzer Zeit mit einer so starken Gefühlstiefe erfasst und in ihren Bildern zum Ausdruck bringt, dass ich eine Gänsehaut kriege und denke: „Ja, genau so stimmt es, so und nicht anders.“ … Doch jedes Bild des „Wehrer Zyklus“ lebt und lebt mit mir, weil es von der Künstlerin zuvor mit ihrem Leben erfüllt wurde. Und genau dies ist das Geheimnis ihrer Faszination.

Ergo: Der „Wehrer Zyklus“ der Elena Romanzin ist weit mehr als die „Abbildung malerischer Landschaften“. Der Zyklus ist eine Hommage an Wehr, wie wir sie schon lange nicht mehr oder vielleicht sogar noch nie zu sehen bekamen. Ihn jetzt zu zeigen, ist zwingend geboten. Und dennoch freue ich mich auf jedes weitere Bild, das Elena Romanzin in den nächsten Jahren auf die Leinwand bringen wird. Auch wenn dann ganz andere Seiten ihres Schaffens und ihrer künstlerischen Möglichkeiten zutage treten, die vielleicht in weniger reale Bildwelten führen, werden wir feststellen, dass sie eine große Künstlerin ist. Ich bin jedenfalls jetzt schon gespannt, mit welchen Bildern sie uns am 20. September 2015 in der Galerie im Alten Schloss überraschen wird.“

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Roswita Frey, Badische Zeitung: „Aus dem grünen Herzen Italiens, aus Umbrien, kam die Malerin Elena Romanzin ins noch grünere Wehr. Und sie macht ihrer neuen Wahlheimat die schönste malerische Liebeserklärung, die man sich vorstellen kann.

Die seit 2011 vor Ort lebende Malerin hat sich für ihr Projekt auf Landschaften und bauliche Sehenswürdigkeiten der Stadt konzentriert. Der liebevolle, etwas andere Blickwinkel der Künstlerin auf vertraute Motive macht den Zauber dieser mal-technisch sehr realitätsgetreuen Gemälde aus. Mit viel Gespür für feinste Farbnuancen und sorgfältiger Pinselführung fängt Elena Romanzin die Naturstimmungen in Acryl auf Leinwand ein. Die Natur, das Grün und vor allem das Wasser haben es ihr angetan. Fasziniert steht man vor der grandios gemalten Abendstimmung beim Sonnenuntergang am Rhein, aber auch vor dem Bild des Ludingartens oder der Wehra mit dschungelhaft dichten Grün. In einem perspektivisch außergewöhnlichen Bild von der Josefskapelle spiegeln sich Himmel, Kapelle und Bäume im Wasser. Romanzin malt nicht en pleinair, aber ihre im Atelier entstehenden Kompositionen sind exakt der Natur nachempfunden in einer fein abgestimmten Palette von Grün, Gelb, Rot, Umbra. Neben wunderschönen Naturimpressionen vom Schluchtensteig, vom Dinkelberg, vom Blick auf die Hohe Möhr mit verschleiertem Himmel fällt das Bild Hotzenwald auf. Ein besonderer Blickfang ist die vierteilige Serie vom Schlössle, in der Romanzin die aufragende Burgruine in Variationen darstellt: in herbstlichen Tönen, in metallischen Farben, in Spachteltechnik und im Stil van Goghs. Auch andere markante Bauwerke betrachtet die Malerin aus nichtalltäglicher Perspektive, so das Alte Schloss, das historische Storchehus, auch das Rathaus, geheimnisvoll im nächtlichen Dunkel. Mit den Augen der feinfühligen Malerin sieht man vieles wie neu.“ (Roswita Frey, Badische Zeitung: „Liebeserklärung an die Wahlheimat“, 18.2.2013)

Impressionen Presse