Grand Salon

201520162017 – 2018

 

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Grand Salon

Die Grundidee des Grand Salons geht auf die französische Salons des 17. Jahrhunderts zurück. Der Salon von Paris war das wichtigste Kunstereignis der westlichen Welt. Der Salon war der Ort, an dem sich Maler und Bildhauer nach ein oder zwei Jahren harter Arbeit erstmals dem Publikum stellten. Er stand zunächst nur der akademischen bzw. klassischen Malerei offen. Mit neuen künstlerischen Strömungen spalteten sich neue Salons von den offiziellen ab. Nun konnten sich Künstler auf andere Weisen ausdrücken, als es zu der Zeit allgemein akzeptiert war.

Der jährlich seit 2015 im Januar/ Februar stattfindende Grand Salon in der Villa Berberich schreibt diese Idee konsequent in die heutige Zeit fort. Der Salon wird von Elena Romanzin kuratiert und von einem wechselnden Ensemble von Fachleuten aus der Kunstszene juriert.

Auf die sieben Säle der Villa Berberich verteilen sich sieben Themen und Maltrends. Ergänzt werden diese durch die stimmige Zuordnung von Skulpturen. Insgesamt bis zu 75 Künstler präsentieren sich unter einheitlichen Bedingungen mit ein bis zwei Werken zu einem Malthemen. Diese decken in schlüssigen Kategorien das gesamte Spektrum von der klassischen Kunst bis hin zur informellen Abstraktion ab. Die Reise durch die historische Kunstentwicklung erlaubt dem Publikum, durch Portraits, Genremalerei, Stillleben und Landschaften zu wandeln, bevor es in die Welten von Symbolismus, Surrealismus, Expressionismus eintaucht und schliesslich über Abstrahiertes zu Abstraktem gelangt.

Der Besucher des Grand Salons begibt sich auf eine künstlerische Zeitreise zwischen Traditionen und Innovationen und kann sich auf die Vielseitigkeit, Schönheit und Einzigartigkeit der Exponate des Salons freuen. Das Publikum ist aufgerufen, sich aktiv mit den Künstlern und ihren Werken auseinanderzusetzen. Die Stadt Bad Säckingen stattet hierzu den Grand Salons jährlich mit Geld- und Sachpreisen aus. Die Verkaufsausstellung wird von einem Katalog und einem Rahmenprogramm begleitet.

Zum Grand Salon bewerben kann sich grundsätzlich ein jeder Kunstmaler und Bildhauer. Eine Fachjury wählt aus den, den Richtlinien genügenden Bewerbungen die Beiträge des Salon zusammen. Entschieden wird nur anhand der Werke. Die auswählende Jury erfährt weder die Namen der einreichenden Künstler, noch ihren Bildungshintergrund. Die Fachjury wird von der Kuratorin berufen und besteht Galeristen, Kunsthistorikern und Kunstschaffenden.

Grand Salon Publikumspreis gestiftet von der Stadt Bad Säckingen

Integraler Bestandteil des Grand Salons sind die Publikumspreise. Nachdem die Fachjury aus der Vielzahl der Bewerbungen die Teilnehmer ausgewählt hat, ist das Votum des Publikums gefordert. Gewählt werden die Lieblingswerke, nicht die Lieblingskünstler. Hierdurch soll eine größere Publikumsnähe erzeugt werden. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass sich die Besucher, nach ihrer eigenen Meinung gefragt, wesentlich intensiver mit der Ausstellung und den einzelnen Sujets auseinandersetzen.

Ein jeder Besucher der Ausstellung erhält in einer festgelegten Periode einen Wahlschein, auf dem er sein Lieblingswerk notieren kann. Die Wahlurne wird zwei Wochen vor Ende der Ausstellung gemeinsam mit der Presse geöffnet. Die drei Gesamtgewinner und die in den 8 Einzelkategorien (7 Gemäldethemen plus Skulptur) werden unmittelbar ermittelt und sofort veröffentlicht. Das Publikum hat so in den letzten 2 Ausstellungswochen die Gelegenheit, das Mehrheitsvotum noch einmal betrachten können.

Im Rahmen der Finissage überreicht der Bürgermeister der Stadt Bad Säckingen die Preise. Die Stadt stiftet hierzu jährlich für die drei Gesamtsieger Geldpreise. Die Sieger in den Einzelkategorien erhalten Sachpreise.

 

In Kooperation mit:

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